Das Küchengarten-Projekt

Gestern konnte ich das Programm für ökologische Landwirtschaft kennenlernen. Ein Mati Mitarbeiter und ich verließen dazu auf einem Fahrrad die Stadt [nachdem ein weiteres Klima-Treffen zur Vorbereitung der Ausstellung stattgefunden hatte]. Wir fuhren etwa 10 Kilometer um die Gegend von Ajmotpur zu erreichen. Der Weg führte über viele kleine Pfade und holprige Feldwege. Wir fuhren eine Weile lang einer grünen Auto-Rikscha, von der aus per Megaphon etwas verkündet wurde, hinterher. Etwas später kam uns eine weitere solche entgegen. Ich sah Reisfelder und Bananenstauden. In einem der fünf Dörfern, in denen Mati das Küchengarten-Projekt durchführt, besuchten wir eine Familie. Das Küchengarten-Projekt weiterlesen

Mein Einstieg in die Freiwilligen-Arbeit

Langsam lerne ich diesen Ort und die Arbeit in Mati etwas kennen. Am Samstag, meinem ersten Arbeitstag, an dem ich einen großen Teil des Tages mit Warten zubrachte, fühlte ich mich etwas verloren und gelangweilt. Mein Willkommens-Tee wurde getrunken, während ein Teil der Leute noch immer in Huzurikanda war. Aber alle Anwesenden stellten sich vor und stellten einige Fragen über mich. Etwas später verbrachte ich etwas Zeit im Gesundheitszentrum (Health Center) [ein Raum mit einigen Medikamenten und zwei Angestellten] und der Schneiderei während ich darauf warte, dass jemand Zeit hat mich in die allgemeine Arbeit von Mati einzuführen. Mein Einstieg in die Freiwilligen-Arbeit weiterlesen

Auf den Magen geschlagen

Gestern (Dienstag) früh bin ich aufgewacht, nachdem ich gerade erst eingeschlafen war. Hinter mir die lange, größtenteils schlaflose Nacht. Ich war müde und erschöpft, mein Kopf tat etwas weh und mein Magen fühlte sich seltsam an. Als jemand an die Tür klopfte, zwang ich mich aufzustehen. Ich wusste, dass ich um neun Uhr fertig sein sollte, dann würde die reguläre Arbeitszeit beginnen. Auf den Magen geschlagen weiterlesen

Ankunft in Mymensingh

In meiner letzten Nacht Dhaka wachte ich um ein Uhr nachts auf und konnte nicht mehr schlafen. Das gab mir viel Zeit, um über den Straßenlärm sechs Stockwerke unter mir nachzudenken. Das ununterbrochene Hupen der Autos und CNGs hörte nichtmal zu dieser nächtlichen Stunde auf – es war ein permanentes Hintergrundgeräusch.

Ich versuchte diese frühen Morgenstunden so gut wie möglich für mich selbst zu nutzen. Dann zwischen sechs und sieben Uhr morgens zog ich sehr hungrig los, um frühstücken zu gehen. Unten auf der Straße war ich erstaunt, wie leer Fahrbahn und Gehsteig so früh morgens waren. Ankunft in Mymensingh weiterlesen

Hilfsbereite Bengalen

Gestern Nacht nach meinem langen Herumgelaufe im hektischen Puran Dhaka entschied ich zwei Dinge:

Ich merkte, dass mir mein eigenes Bedürfnis irgendwo anzukommen, nicht bewusst gewesen war. Ich hatte geplant gehabt, einige Tage länger in Dhaka zu bleiben, und ein oder zwei Tagestouren zu kleineren Städten außerhalb der Metropole zu unternehmen. Aber in Dhaka zu sein erschöpfte mich anders als ich vorher angenommen hatte. Schon der Blick auf eine Karte, um die Busbahnhöfe zu finden, von wo aus ich in die abgelegeneren Städte käme, gab mir das Gefühl völlig energielos zu sein. Deshalb würde ich nun diesen Teil überspringen und so schnell wie möglich nach Mymensingh weiterreisen.

Zudem wurde mir klar, dass es nicht gerade zu meinem Wohlbefinden beitrug überallhin zu Fuß zu gehen. Hilfsbereite Bengalen weiterlesen

Dhaka: Im Gedränge der Stadt

Im Moment des Verlassens des Flugzeugs werde ich von einer angenehm warmen Luft und dem fröhlichmachenden Duft Südasiens begrüßt. Eine einzigartige Mischung von Aromen, in der Gestank nicht verboten ist, sondern sondern eine elegante Fußnote bildet. Der Flughafen ist viel kleiner als der von Kuwait, aber viel bunter. Einfache Toiletten, ein kleiner Duty-Free-Shop (keine Parfüms, die in Kuwait predominat waren, sondern Flaschen mit Getränken), irgendwo Schreibtische von Flughafenpolizei und Sanitätern, große Reklamen und vor allem die langen Warteschlangen vor den Schaltern der Einwanderungspolizei. Dhaka: Im Gedränge der Stadt weiterlesen

Frankfurt – Kuwait – Dhaka

Dieser Schnitt oder Sprung, dieses abrupte Aufhören des bisherigen Alltags ist für mich fast nicht zu fassen. Und das Fliegen katapultiert dieses Erleben ins Extreme.

Doch das Praktikum in Bangladesch ist mir wichtig. Es ist mir wichtig einen weiteren Teil von Südasien, diesem Subkontinent mit dem ich mich schon seit langem beschäftige, tatsächlich kennenzulernen. Überhaupt mal einen Alltag außerhalb Europas zu erleben. Frankfurt – Kuwait – Dhaka weiterlesen